… noch ein bisschen Lima
Noch einmal Frühstücken, diesmal ein leckeres Spinatomelett, dann heißt es Abschied nehmen von Luis und seiner Familie. Mit dem Taxi geht’s zum […]
Noch einmal Frühstücken, diesmal ein leckeres Spinatomelett, dann heißt es Abschied nehmen von Luis und seiner Familie. Mit dem Taxi geht’s zum […]
Unsere allerletzte Etappe dies Jahr führt uns durch die Berge nach Huanuco.
Die Strecke geht abwechselnd über die schöne neue Fahrbahn und dann wieder über völlig kaputte Lehm- und Schotterabschnitte.
In Huanuco werden wir dann unsere BMW bis zum nächsten Jahr einlagern…
Kennt keiner, ist aber ne Hammerstrecke! Von San Marcos über die 111 nach La Union. Supersteiler Anstieg über ausgewaschene Schotterpiste und danach eine fein ausgebaute Schotterpiste in luftigen Höhen von 4300 Metern.
Weiter geht’s von Chacas nach San Marcos.
Heute liegen eigentlich nur etwa 110 Kilometer vor uns. Trotzdem sagt das Navi, dass wir dafür mindestens 3 1/2 Stunden benötigen.
Da schwant uns schon, was und ein genauerer Blick bestätigt:
mindestens 80 Kilometer davon sind Schotter…
Na, das kann ja heiter werden!
Mega! Das ist jetzt mal ne echte Traumstrecke! Die Straße hoch zum Punta Olimpica Pass ist die coolste und beste Strecke, die wir hier in Peru gefahren sind.
Punta Olimpica! Wie gut, dass wir uns dafür entschieden haben, hier entlang zu fahren!
Oha! Jetzt hat’s und doch irgendwie erwischt. Auf den letzten Meter.
André hat heute Nacht schon die ganze Zeit mit Magenproblemen gekämpft und heute Morgen, als wir aufstehen, ist ihm so flau, dass er lediglich einen Tee trinkt..
Bei mir geht es einigermaßen, ich hab ja eh schon die ganze Reise über Bauchgrummeln und auch ein bisschen Apprtit. Das leckere Müsli und ein Brot mit der fantastischen Marmelade kann ich essen.
Blöderweise wollen wir ausgerechnet heute hoch zur Laguna Paron.
Das Taxi ist schon bestellt. Was machen wir?
Arschbacken zusammenkneifen und hoch!
… und das war keine so gute Idee!
Einmal ein bisschen Seele baumeln lassen, bevor es weitergeht. Hier bei Kelly im IntiRumi Inn geht das wie von selbst.
Hinter den Toren des IntiRumi erstreckt sich dieser wunderschöne Garten. Endlich mal etwas Grün! Nach dem drei Tagen in der Wüste merken wir erst wieviel das mit dir macht, wenn du einfach nichts grünes um dich herum hast…
Und jetzt sind wir hier in den Bergen, in diesem tollen Hotel mit einem wunderschönen Garten und dem fantastischen Blick auf die weiß glitzernden Berge… es isr wie im Paradies!
Wow! Was für eine geile Motorradstrecke. Wir sind auf dem Cañon del Pato unterwegs, der Entenschlucht. Wenn nur die Straßenverhältnisse nicht so schrecklich wären, wäre das eine echte Traumstraße!
Links und rechts erheben sich die Berge der Cordillera Blanca und Cordillera Negra.
Der Pato Canyon ist eine teilweisen sehr enge Schlucht. Meist geht es auf einspuriger Piste steil am Berghang entlang. Natürlich ohne Absicherung durch Leitplanken oder so.
… und dann fährst du plötzlich durch diese stockdunklen, in den Fels geschlagenen Tunnel. Nicht einen, Dutzende!
Die Tunnel sind es, die die Strecke so abenteuerlich machen…
Die Straße hat uns wieder… leider.
Nach der kurzen kulturellen Verschnaufspause in Trujillo sind wir wieder auf der Panamericana. Heute zum vorerst letzten Mal… noch einmal Arschbacken zusammenkneifen bis Santa.
Trujillo: Kleine Auszeit mit Kultur
Runter von der PanAm. Wir unterbrechen unsere Fahrt auf der Panamericana. Einmal durchschnaufen, runter von der Sitzbank, kein Kilometerfressen… stattdessen Steine gucken. Trujillo bietet gleich zwei der Top-Highlights peruanischer Prä-Inka-Kultur: die Huacas de la Sol & de la Luna und Chan Chan.
